Fortuna - Fail, fight, come back stronger!

Die Geschichte eines vermeintlichen Montagspferdes


Was soll einem schon passieren, wenn man ein 1 1/2 jähriges Pferd aus Island kauft?

Tolle Abstammung, kerngesund, keine schlechten Erfahrungen gemacht und nicht „isländisch-robust“ ausgebildet. Eigentlich kann da ja nicht viel schiefgehen. Haben wir uns auch gedacht, aber es sollte alles ganz anders kommen…
Diese kleine Geschichte über unsere Fortuna soll jeden (Island-) Pferdebesitzer ermutigen, immer weiter an sich und sein Pferd zu glauben, auch wenn die schier unendlich scheinende Spirale aus ungesunder Haltung, falschen Diagnosen, eigener Unerfahrenheit und Fehlern aber auch ganz einfach viel Pech nie zu enden scheint und beide sogar gestärkt und eng verbündet da wieder heraus kommen lassen.

Fortuna kam im Oktober 2011 als 1 1/2 jährige aus Island zu uns nach Hamburg. Sofort habe mich in sie verliebt. Sie war kerngesund und sehr schüchtern. Beides Umstände, die sich schon bald ändern sollten…
Sie kam relativ schnell auf die Jungpferdeweide des damaligen Hofes. Aus dem schüchternen kleinen Mädchen wurde eine selbstbewusste, trotz des extrem jungen Alters, ranghohe Stute. Vom anfänglichen Weglaufen vor mir ging die Entwicklung über „Ich lass mich von dir mitnehmen“, bis zum freudigen Entgegenlaufen auf der Weide.
Nach einiger Zeit bekam sie im Winter in ihrem dichten Winterfell Milben, die in der Herde so gut wie jedes Tier hatte. Der Hof wollte dagegen nichts tun, wir kämpften alleine dagegen an, mit beachtlichem Erfolg. Aber die Milben kamen immer wieder, da sonst keiner etwas dagegen unternahm.
Schließlich stellten sich bei ihr heftige Darmprobleme ein, die sich in Durchfall und Kotwasser äußerten. Ausgelöst wurde dies durch fehlende Hygiene auf der Weide: Die gesamte Weide war im Herbst/Winter extrem matschig, das Rauhfutter wurde auf einer Stelle einfach auf den Boden geworfen. Die Pferde fraßen davon, urinierten und koteten darauf, fraßen wieder davon… Fortuna bekam das nicht und begann, zu ihrem Durchfall auch noch Ekzem zu bekommen. Kein Wunder, wurde uns von vielen gesagt, sie komme doch aus Island, und nach

1 1/2 Jahren kommt das dann oft.
Das dies durch falsche Haltung/Fütterung stark gefördert, wenn nicht sogar ausgelöst wurde, kam für Stallbesitzer und auch teilweise Ärzten nicht in Betracht.

Fortuna vermilbt in der Jungpferdeherde und an ihrem "Futterplatz"

Fakt ist: Durch Einnahme von qualitativ schlechten oder zweifelhaften Raufutter, auch nur für kurze Zeit, können Schimmelpilze bis in den Dickdarm gelangen und sich dort festsetzen. Hier werden dann von diesen Pilzen auch Mycotoxine gebildet, welche die Leber massiv dauerhaft belasten und die Darmschleimhäute reizen. Extremer Zinkmangel, Kotwasser, Übergewicht und Wasseransammlung in den Gelenken und Bindegewebe sind die Folgen.
Als weitere Auswirkungen entsteht ein genereller Juckreiz und die Anfälligkeit für Pilz-erkrankungen, Haarlinge und andere Ektoparasiten sowie (Sommer)-Ekzem nimmt stark zu.

Da wir inzwischen Kelda gekauft hatten, welche noch in der Lüneburger Heide stand, und beide Pferde natürlich zusammen stehen sollten, wechselten wir im November 2013 den Stall. Beide Pferde standen nun zusammen in einem kleinen Paddock und bekamen bestes Heu aus der Krippe zu fressen. Wir begannen mit Fortuna eine Darmsanierung mit speziellen Futter, Heilerde, Mikroorganismen, Kuren… Der Durchfall verschwand, der starke Selen- und Zinkmangel war korrigiert und im Blutbild nicht mehr nachweisbar…
Aber ihr „Ekzem“ wurde immer schlimmer. Sie hatte keine Mähne und kaum noch Schweif mehr, am Hals und Hinterteil bildeten sich große kahle Stellen. Dazu wurde sie psychisch immer unausgeglichener. Zu Kelda war sie unausstehlich und beim Anbinden wusste sie gar nicht wohin mit sich…

Stumpfes Fell, Haarausfall, kahle Stellen am ganzen Körper

Wir waren ratlos, sämtliche Tierärzte auch.
Christine machte mit ihrem „Barbie-Pferd“ Kelda in dieser Zeit mit der Ausbildung große Fortschritte und alle Miteinsteller und Freunde waren von diesem langmähnigen Traumpferd begeistert. Fortuna wirkte neben Kelda wie das hässliche Entlein neben dem schönen Schwan und wurde von allen nur bemitleidet. Sie war mal so schön, ich hätte heulen können…
Aber: Es gibt immer ein Licht an dunklen Orten, wenn alle anderen Lichter ausgehen…
Unsere damalige Stallbesitzerin empfahl uns ihren Tierarzt. Der sah sich Fortuna an, hörte sich ihre Krankengeschichte aufmerksam an und war erst einmal ratlos. Ein paar Tage später meldete er sich wieder bei uns. Er hatte sich mit der Uniklinik Hannover in Verbindung gesetzt. Das Zauberwort war „Hormone“. Er machte bei ihr eine Ultraschall Untersuchung, die Zysten an den Eierstöcken hervorbrachte, die ihr starke Schmerzen zufügten. Er verschrieb ihr eine 10 tägige Regumate Kur mit dem Wirkstoff Gestagen. Und siehe da, die Zysten wurden mit der nächsten Rosse heraus gespült, sie wurde umgänglicher und das Fell begann wieder zu wachsen. Nach der endlosen Leidenszeit eine Erlösung für alle Beteiligten.
Leider kamen die Beschwerden im November des folgenden Jahres wieder, aber wir waren vorgewarnt und sie bekam schnell wieder dasselbe Medikament, so dass die Auswirkungen dieses Mal nicht so schlimm waren.

Leider hatte sie ihr dominantes Verhalten auf der Weide nicht so ganz ablegen können, so dass sie von einigen netten Miteinstellern als „asozial“ tituliert wurde. Das dieses Verhalten Ursachen hatte, wurde dabei nicht hinterfragt.

Im Frühjahr 2014 zeigte Fortuna Symptome, die auf Zysten hinwiesen. Eine Ultraschall Unter-suchung ergab allerdings ein negatives Ergebnis. Eine Urinprobe (fragt nicht, wie lange wir dafür gebraucht haben, die von ihr zu bekommen) förderte dann eine Blasenentzündung ans Tageslicht, welche dann relativ schnell durch gezielten Antibiotika Einsatz geheilt wurde.
Was für eine ungewöhnliche Krankengeschichte für ein so junges Pferd!
Aber es sollte noch schlimmer kommen…

Im November 2016 erlebten wir mit Fortuna einen herben Rückschlag, da sie sich im linken Vorderbein eine schwere Verletzung bei einer Routineuntersuchung zuzog: Bei einer Laufprobe (sie lahmte leicht hinten) erschrak sie, stieg und kam sehr unglücklich mit ihrem linken Vorderbein auf, worauf hin sie nicht mehr auftreten konnte.
Bis zur endgültigen Diagnose dauerte es eine halbe Ewigkeit…
Unser Tierarzt verordnete ihr erst ein Mal Ruhe. Da nach zwei Wochen immer noch keine Besserung in Sicht war, holten wir den Tierarzt erneut, dieses Mal mit mobilem Röntgengerät… Nichts zu sehen. Wieder Paddockruhe. Nach weiteren vier Wochen erneutes Röntgen bei dem nach wie vor stark humpelnden Pferd… Unser Tierarzt fand erneut nichts heraus und empfahl uns die sehr modern ausgestattete Pferdeklinik Bargteheide, namentlich Herrn Dr. Sill, der sich auf die Orthopädie spezialisiert hatte und ein großer Islandpferde Fan und Besitzer mehrere Islandpferde sei.
Auch in der Klinik war man zu erst ratlos: Röntgen, Ultraschall sowie Szintigraphie brachten kein Ergebnis… Als letzte Möglichkeit empfahl uns Dr. Sill eine Kernspintomographie. Nach kurzer Überlegung, schließlich hat die bisherige Diagnostik schon viel Geld verschlungen, willigten wir ein und siehe da, wir hatten ein Ergebnis: Sehnenanriss beim Karpalgelenk.
Die Freude hielt sich in Grenzen, aber wir wussten Bescheid. Fortuna hatte 12 Wochen in der Box zu stehen ohne jegliche Bewegung, danach noch weitere 12 Wochen begleitet von sich langsam steigernden Schrittübungen.
Ob ich sie je wieder reiten könne, lies sich überhaupt noch nicht absehen. Vielleicht schon, wurde mir in Aussicht gestellt, aber dann wahrscheinlich nur Schritt… Was waren das für Aussichten für ein knapp 7 jähriges Pferd…


Unsere wilde Fortuna stand erstaunlich brav in der Box und gefährlich wurde es nur, als wir anfingen, Schrittübungen zu machen. Es war Frühling und sie wusste gar nicht wohin mit ihren Kräften. Sie war kaum zu halten…
Jeden Tag musste sie bewegt werden, Fortunas damalige Reitbeteiligung half uns dabe sehr, so dass wir nicht jeden Tag zu ihr mussten.

Fortuna in ihrer Krankenbox

Schließlich ging ihre Boxen Zeit zu Ende, so dass sie wieder aufs Paddock konnte. Wir mussten aber feststellen, dass dies ihrer Sehne nicht gut tat und wechselten den Stall.
Fortuna hatte ab sofort ein „Einzelzimmer“, will sagen, tagsüber ein Paddock nur für sich mit täglichem Weidegang und nachts eine Box. Ihre Herde war genau neben ihrem Paddock unter-gebracht, so dass sie zumindest Sichtkontakt zu anderen Pferden hatte und Fellpflege über den E-Zaun betreiben konnte. Vor allem konnte sie eins: In Ruhe gesunden!

Fortuna auf ihrem Einzelpaddock und in ihrer Box

Unsere damalige Stallbesitzerin empfahl uns zudem eine Kur mit Hormonise (flüssiges Mönchs-pfeffer) um ihre nach wie vor bestehenden Hormonprobleme in den Griff zu bekommen. Das natürliche Mittel wirkte, so dass wir ab diesem Zeitpunkt kein Regumate mehr geben mussten, zudem viele Tierärzte sich schwer taten, uns auf Verlangen Regumate zu verschreiben, weil über Ultraschall keine Diagnose möglich war, da die sichtbare Zystenbildung bei ihr erst später einsetzt, wenn die Beschwerden für sie unerträglich werden. Ein Arzt sprach gar von Winter-ekzem, da er keine Erklärung für ihre immer wieder im November auftretenden kahlen Stellen unter der Mähne finden konnte…
Nach gut 1 1/2 Jahren fingen wir ganz langsam an, wieder mit ihr zu arbeiten. Wir begannen mit Schritt Training an der Longe und etwas später vom Sattel aus. Dabei trug sie stets ihre „Back on track“ Bandagen, die ihr deutlich mehr Sicherheit und Stabilität gaben. Bevor wir mit dem Trab begannen, holten wir eine Osteopathin zu Rate, die sich Fortuna einmal anschauen sollte. Diese war sehr angetan von ihr und nahm nur leichte Korrekturen an ihr vor.
Wir begannen also mit dem Trab an der Longe vom Boden aus. Das machte sie auf der rechten Hand ganz ordentlich, links zeigte sie aber deutliche Probleme. Sie ging extrem passig und wirkte, als würde ihr die Balance fehlen. Durch zwei Reitbeteiligungen und uns wurde sie regelmäßig bewegt.
Nach wochenlangem Training wurde es nicht besser, wir hatten teilweise sogar das Gefühl, dass wir uns eher wieder zurück bewegen würden. Schließlich mussten wir feststellen, dass eine unserer Reitbeteiligungen gar nicht bemerkte, ob sie trabte oder „Schweinepass“ lief.

Da es noch andere zwischenmenschliche Probleme gab, trennten wir uns voneinander.
Bei Fortuna drückten wir den Reset Knopf und fingen noch einmal ganz von vorne an.

Wir legten Stangen aus und liessen sie darüber laufen… Bald zeigte sie uns, wie toll sie auch über diese Stangen passen kann… Es war zum Haare raufen!
Unsere Geduld sollte sich aber auszahlen. Ihr Trab wurde mit der Zeit besser, irgendwann konnte sie durch die ganze Halle frei traben. Nur unter dem Sattel wollte es partout nicht klappen. Ging sie mal drei Schritte Trab in Folge, feierten wir das als Erfolg und beendeten die Einheit sofort. Wir kamen in minimalen Schritten voran. Unsere Reitbeteiligung Lennja unter-stützte uns dabei fantastisch und durfte einen riesigen Erfolg feiern: Nach einem 2-wöchigen Urlaub von Christine und mir präsentierte sie uns ein trabendes Pferde unter dem Reiter. Wir waren begeistert! Auf der linken Hand zeigte sie noch leichte Unsicherheiten, aber es war ein völlig neues Pferd. Es hatte bei ihr Klick gemacht. In der Halle lief sie super, auf dem Platz und Gelände drohte sie immer wieder durchzudrehen, in dem sie völlig übermotiviert quietschend und steigend die Gegend unsicher machte. Sie war teilweise eine Gefahr für sich selbst und andere! Sie war unausgeglichen und nicht ausgelastet, gleichzeitig fehlten ihr noch Muskeln und Kondition.

Fortuna am Durchdrehen und bei der Bodenarbeit in der Halle

Nichtsdestotrotz machte sie stetig kleine Fortschritte, so dass wir Anfang 2019 planten, mit den beiden eine Woche im Mai auf den Kronshof zu fahren.
Wir organisierten alles gründlich, bekamen von unserer Stallbesitzerin günstig einen Hänger geliehen, es konnte also losgehen…
Es war Montag der 13.05.2019, bestes Wetter, große Vorfreude auf die schöne Ovalbahn und das traumhafte Gelände…
Fortuna kam mir humpelnd entgegen, sie hatte sich rechtzeitig vor der Abreise einen gelben Schein abgeholt und meldete sich mit einer Entzündung im rechten Vorderhuf krank. Es sollte nicht die Einzige bleiben, ein paar Wochen später folgte der linke Vorderhuf.
Das kann sicher passieren bei einem Islandpferd, welches ohne Eisen geritten wird, aber es war so klar, dass es ausgerechnet wieder sie traf…

Dadurch, dass wir als Einsteller sehr in die Stallarbeit wie Boxen, Paddocks und Wiesen ab-misten sowie diverse Reinhole-Dienste eingebunden waren, konnten wir mit Fortuna nicht so trainieren, wie sie es gebraucht hätte. Ebenso wollten Stallbesitzer und diverse Einsteller es nicht, dass unsere dominante Fortuna in die Herde integriert wird. Die Angst, dass Fortuna die Weltherrschaft an sich reissen wolle, war zu gross…


Im Sommer 2019 wechselten wir mit unseren beiden Pferden auf einen kleinen Islandpferde Hof in Stapelfeld. Hier mussten wir ab sofort nicht mehr mitarbeiten und konnten uns voll und ganz auf unsere Pferde konzentrieren. Erst standen unsere beiden, ein Herz und eine Seele gewordenen Stuten auf einem abgetrennten Paddock.
Nach ca. vier Wochen kamen sie mit ihrer zukünftigen Herde gemeinsam auf die großzügigen Weiden bis sie schließlich zusammen auf ein gemeinsames Paddock kamen. Fortuna nutzte ihre Chance, strebte nicht die Weltherrschaft an und fügte sich, für ihre Verhältnisse, gut in die Herde ein. Ein paar kleine Blessuren zeigten uns, dass es schon kleinere Machtkämpfe gegeben hat, aber diese verliefen absolut im Rahmen. Auch hatten die anderen Miteinsteller und die Stallbesitzerin für diese Auseinandersetzungen Verständnis. Dies zeigte uns, dass unsere Ent-scheidung, wieder auf einen reinen Islandpferde Hof zu wechseln, die richtige war: Hier sind nicht nur die Pferde robuster, auch ihre Besitzer sind es!
Wir beschlossen, ab sofort unsere Pferde beschlagen zu lassen, da wir an diesem Stall auch endlich die Möglichkeit hatten, das weiträumige Gelände zu nutzen. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase ging Fortuna deutlich trittsicherer und hatte seit dem keine Hufentzündung mehr!
Fortuna wurde ausgeglichener und bekam durch die fast tägliche Arbeit Muskeln und Kondition. Im Juni 2020 zeigt sie keinerlei Anzeichen von Ekzem, es geht ihr rundum gut!
Nachdem wir den Trab bei ihr verfestigt hatten, wagten wir uns seit gefühlten Ewigkeiten wieder an den Tölt, später kam der Galopp hinzu. Während sich der Trab inzwischen bei ihr problemlos abrufen lässt, wartet bei den anderen Gangarten noch eine Menge Arbeit auf mich.
Im Gelände ist sie eine super motivierte, vor Kraft strotzende Rennsemmel geworden, die aber jederzeit kontrollierbar ist und einfach riesig Spaß macht.
Inzwischen bietet sie mir immer öfter den Rennpass an, was ich aber zur Zeit noch dankend ablehne, da ich erst die anderen Gänge klar und sicher haben möchte.
Auf dem Platz und Ovalbahn braucht sie klare Hilfen und den absolut korrekten Sitz, um ihre Leistungen, die sie in der freien Wildbahn abrufen kann, zu zeigen. Aber dafür habe ich ja meine perfekte Reitlehrerin Christine, die mir die nötigen Hilfestellungen gibt.
Während ich früher immer froh war, zwischenzeitlich mal auf der, Dank der guten Ausbildung, fein zu arbeitenden Kelda zu reiten, will ich Fortuna gar nicht mehr hergeben.
Wenn ich sie von der Weide holen möchte, kommt sie mir entgegen. Sieht sie mich von weitem auf dem Paddock, kommt sie sofort nach vorne ans Tor.
Sie hat immer Lust etwas zu tun, fordert Beschäftigung und arbeitet gerne mit.
Wir gehören zusammen, und machmal kann ich gar nicht glauben, was sie jetzt alles abrufen kann, woran ich Mitte 2017 nicht zu wagen gedacht habe.
Dies werde ich niemals vergessen und hat aber gezeigt, dass unserer geduldiger Weg genau

der Richtige war.
Manchmal blitzt ihre sture, dickköpfige Art von früher noch auf. Sie kann unfassbar hart gegen sich selbst und andere sein. In diesen Momenten fasse ich mich oft an den Kopf und könnte sie auf den Mond schiessen. ABER: Ey, es ist Fortuna, so ist sie, so kenne ich sie und kann damit umgehen und in mancher-lei Hinsicht sind wir beide uns verdammt ähnlich. Vielleicht passen wir auch deshalb so gut zueinander. Wir sind zusammen gestärkt aus allen Situationen heraus gekommen und freuen uns auf neue gemeinsame Abenteuer.
In diesem Sinne: Niemals aufgeben, oder um es mit dem Claim eines großen amerikanischen Sportausrüsters zu halten: Fail, fight, come back stronger!

Fortuna auf den Herdenpaddock, mit Kelda im Gelände und auf dem Reitplatz